Anwendungsgebiet
MARMORAN flüssige Dampfbremse G 830 kann dort eingesetzt werden, wo eine Anreichung des kondensierten Wasserdampfes infolge Diffusion innerhalb eines Bauteils verhindert werden soll. Dies ist insbesonders dort wichtig, wo Wärmedämmungen und andere Baustoffe vor Feuchteanreicherungen zu schützen sind. Als Untergrund eignen sich tragfähige, trockene Flächen wie z.B. Beton, bestehende Grund- oder Deckputzbeschichtungen auf organischer oder mineralischhydraulischer Bindemittelbasis. Die Dampfbremse ist immer auf der, während der Kondensationsperiode, warmseitigen Oberfläche eines Bauteils anzubringen. Während der Kondensationsperiode darf die Oberflächentemperatur der Dampfbremse nicht in den Bereich des Taupunktes fallen.
Untergrundvorbereitung
Vor dem Aufbringen von MARMORAN flüssige Dampfbremse G 830 muss der Untergrund trocken und frei von Staub, Schmutz etc. sein. Die Anforderungen an die Tragfähigkeit des Untergrundes sind erhöht. Kritische Oberflächen wie bestehende Putzschichten oder auch gekratzte Grundputze sind mit MARMORAN-Tiefgrund, Isoliergrund oder MARMORAN Isoliersperre vorzubehandeln.
Verarbeitung
Verarbeitungsfertige Emulsion. Vor Gebrauch gut umrühren. Falls zu dickflüssig, mit max. 5 % Wasser verdünnen. Applikation: mit Pinsel, Rolle. MARMORAN flüssige Dampfbremse G830, welche nicht älter als zwei Monate ist, kann auch mit dem Airless-Spritzgerät verarbeitet werden.
Allgemeine Hinweise
Die Verarbeitung darf nicht bei Temperaturen unter +5°C und über +30°C erfolgen. Während und nach allen Applikationen müssen die Produkte vor Witterungseinflüssen geschützt werden.
Besondere Hinweise
Es ist ein mindestens 2-lagiger Aufbau auszuführen. Materialkenndaten: Giftklassefrei und Lösungsmittelfrei.
Mehr Informationen
Verpackungseinheiten
Kessel zu 20 kg. MARMORAN flüssige Dampfbremse G 830 muss frostfrei und vor Hitze geschützt gelagert werden. In gut verschlossenem Gebinde bleibt das Material ohne Qualitätsbeeinträchtigung bis 6 Monate lagerfähig.
Verbrauch / Ergiebigkeit
Je nach Beschaffenheit des Untergrundes liegt der Durchschnittsverbrauch bei ca.
- 0,2 - 0,4 kg/m2. Auf einen satten Auftrag ist zu achten.





