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Rissbildungen in Beton

Mit welchen Massnahmen kann das Risiko von Rissbildungen in Betonkonstruktionen verringert werden?

Probleme

Problembeschreibung

Der Ausdruck „Beton ist eine gerissene Sache“ ist uns Allen längst bekannt und Rissbildungen in Betonbauteilen lassen sich kaum vermeiden.

Nachfolgend eine Auswahl möglicher Ursachen: Zu gross dimensionierte Bauteile, bzw. keine oder eine falsche Anordnung von Dilatationsfugen, Rissbildungen infolge Überbelastung zu schwach dimensionierter Bauteile, ungenügende Armierung, ungeeignete Zusammensetzung des Betons, zu hoher Wasser-/Zementfaktor, mangelhafte Verdichtung des eingebrachten Betons, unzureichende Nachbehandlung des Betons oder unterlassener Schutz des jungen Betons vor Witterungseinflüssen (Regen, Frost).

Lösung

Anwendungstipp

Projektierungen und statische Berechnungen von Neubauten, Umbauten oder einzelnen Betonbauteilen (Dimensionierung, Wahl der Armierung, Anordnung von Dilatationsfugen, Etappengrössen, Anforderungen bezüglich Eigenschaften des Betons, etc.) liegen in der Verantwortung des Architekten und/oder Ingenieurs. Diese Kriterien werden hier nicht behandelt und wir beschränken uns auf Tipps im Zusammenhang des Einsatzes unserer Pumpbetone.

Wahl des Betontyps: Der verwendete Pumpbeton weber ton muss den gestellten Anforderungen entsprechen (Druckfestigkeits- und Expositions- klasse(n), maximal zulässiger Wasser-/Zementfaktor). Im Sortiment Pumpbeton weber ton finden Sie bestimmt den optimalen Betontyp.

Korrekte Wasserdosierung: Da unsere Pumpbetone als Trockengemisch (Loseware im Silo) auf die Baustelle geliefert werden, liegt die Verantwortung bezüglich korrekter Wasserdosierung (Einstellung über Wasserschauglas / Kontrolle über Amperemeter) beim ausführenden Unternehmer. Sämtliche Pumpbetone weber ton (mit Ausnahme der Fliessbetone weber ton 908 KR-1 und weber ton 908 KR-2) dürfen nicht in fliessfähiger, sondern lediglich in plastischer bis weichplastischer Konsistenz angemischt und eingebaut werden.

Wasserschauglas
Amperemeter

Vibrieren des Betons: Abhängig von der Bauteilgeometrie, der Anordnung der Armierung und der Betonkonsistenz ist ein lediglich kurzes Vibrieren des eingebrachten Pumpbetons empfehlenswert oder allenfalls notwendig. Beim Einbau des Betons in steifplastischer Konsistenz ist ein stärkeres Verdichten erforderlich (Vibriernadel, Schalungsrüttler, Klopfen der Schalung mit Handfäustel). Der eingebrachte Beton darf jedoch keinesfalls übervibriert werden, da dies zu Sedimentationen führen kann (absetzen der groben Zuschlagstoffe).

Nur leichtes Vibrieren

Nachbehandlung des Betons: Frisch betonierte Bauteile sind unbedingt vor frühzeitigem Wasserverlust durch Sonne und Wind zu schützen. Exponierte Bauteile im Freien müssen zusätzlich vor Regen geschützt werden. Bei tiefen Temperaturen müssen zusätzliche Massnahmen gegen die Einwirkung von Nacht- und Dauerfrost getroffen werden (Abdecken mit PVC-Folien, Geotextil- oder Thermomatten). Die Betonoberflächen bei Temperaturen von ca. +20°C während mindestens einer Woche feucht halten. Bei geringen Temperaturen die Nachbehandlungsdauer verlängern.

Nachbehandlung des Betons
Nachbehandlung des Betons

Lösung mit folgenden weber Produkten

Lösung 1

weber ton 908 KP

Pumpbeton C35/45, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 KR-1

Fliessbeton C40/50, SCC-Beton (selbstverdichtender Beton), schwindkompensiert, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 KR-2

Fliessbeton C30/37, SCC-Beton (selbstverdichtender Beton), schwindkompensiert, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 SF

Pumpbeton C35/45, stahlfaservergütet, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 S

Sanierungs-Pumpbeton, angepasst an Eigenschaften des Altbetons, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 FT

Pumpbeton C30/37, frosttausalzbeständig, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 HS

Pumpbeton C30/37, sulfatbeständig, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 KP-FF

Pumpbeton C35/45, frühfest, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 U

Unterwasser-Pumpbeton C30/37, Körnung 0-8 mm

weber ton 908 P-V

Pumpbeton C30/37, Korngrösse 0-8 mm, verzögert